Frank Gehry: Ein unkonventioneller Architekt, der die Grenzen des Designs neu definierte
Frank Gehry, Träger des Pritzker-Architekturpreises – des Nobelpreises der Architektur –, starb im Alter von 96 Jahren in seinem Haus in Santa Monica, Kalifornien. Er gilt als einer der originellsten Architekten seiner Zeit und prägte die globale Architekturlandschaft maßgeblich. Von seinem ikonischen Wohnhaus in Santa Monica bis zum beeindruckenden Guggenheim-Museum in Bilbao, von den dynamischen Kurven des Tanzenden Hauses bis zu den wellenförmigen Konturen der Walt Disney Concert Hall – Gehrys Leben war ein unermüdliches Streben nach neuen Möglichkeiten.
Das von Idealistic Nation herausgegebene Buch „Frank Gehry: The Architect's Journey“ zeichnet die Karriere des Architekten anhand ausführlicher Interviews und tiefgründiger Recherchen nach und enthüllt mit bemerkenswerter Leichtigkeit und Einsicht die bisher unbekannten Geschichten hinter seinen bahnbrechenden Werken. Das Buch bietet einen seltenen Einblick in Gehrys Umgang mit seiner Doppelrolle als „Außenseiter“ und „Insider“ in der Architektenwelt, wie er unbeirrt an seiner avantgardistischen Vision festhielt und gleichzeitig Kontroversen entschärfte. Es zeigt auch, wie er durch die Verschmelzung von Kunst und Technologie die Ängste des Erfolgs und die Zweifel des Idealismus überwand und sich so zu neuen Höhen kreativer Leistung aufschwang.
Der Autor, Paul Goldberger, ist ein angesehener amerikanischer Architekturkritiker, der seit langem Architekturkolumnen für renommierte Publikationen wie die New York Times verfasst.
Das war Gehrys bissige Antwort an einen Journalisten. Als ein anderer Reporter die „dumme“ Frage stellte – „Wie reagieren Sie auf Kritiker, die Ihre Arbeit als bloße ‚Augenweide‘ abtun?“ –, sagte der Architekt nichts. Er zeigte ihnen einfach den Mittelfinger.